Willkommen beim Bulgarien-Guide von StartinBG.com! Wenn du darüber nachdenkst, nach Bulgarien auszuwandern, hier ein Unternehmen zu gründen oder einfach mehr über das Leben vor Ort erfahren möchtest, bist du hier genau richtig.
Bulgarien bietet viele Chancen: niedrige Steuern, günstige Lebenshaltungskosten, eine spannende Kultur und die Vorteile der EU-Mitgliedschaft. Gleichzeitig gibt es auch Herausforderungen, wie Behördengänge, Sprachbarrieren und Unterschiede im Alltag.
In diesem Guide findest du eine Übersicht über unsere wichtigsten Beiträge:
1. Unternehmensgründung in Bulgarien
Bulgarien ist für Gründer ein echter Geheimtipp.
10 % Körperschaftsteuer – eine der niedrigsten in der EU
5 % Quellensteuer auf Dividenden
Geringe Fixkosten bei Miete, Gehältern und Dienstleistungen
In unserem Artikel erfährst du, welche Rechtsformen es gibt (OOD, EOOD, AD), wie der Ablauf einer Unternehmensgründung in Bulgarien aussieht und welche typischen Stolperfallen du vermeiden solltest.
Lies hier den vollständigen Artikel: Unternehmensgründung in Bulgarien
2. Auswandern nach Bulgarien
Immer mehr Deutsche entscheiden sich fürs Auswandern nach Bulgarien – sei es für die Rente, als digitale Nomaden oder um ein Business aufzubauen.
In unserem Beitrag erfährst du:
Welche Vorteile Bulgarien bietet (Kosten, Klima, Lebensqualität)
Welche Herausforderungen es gibt (Sprache, Bürokratie, Integration)
Praktische Tipps für Wohnungssuche, Versicherung & Finanzen
Lies hier den vollständigen Artikel: Auswandern nach Bulgarien
3. Behördengänge in Bulgarien
Bürokratie gehört leider dazu – auch in Bulgarien. Doch viele Gründer und Auswanderer berichten, dass Behördengänge in Bulgarien einfacher und günstiger sind als in Deutschland, wenn man sich vorbereitet.
In unserem Guide erfährst du:
Welche Dokumente Auswanderer benötigen (Adresse, Identifikationsnummer, Versicherung)
Wie Gründer ihr Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen
Welche typischen Fehler du vermeiden solltest
👉 Tipp: Wer Bulgarisch lernt, ist bei Behördengängen klar im Vorteil.
Lies hier den vollständigen Artikel: Behördengänge in Bulgarien
4. Leben in Bulgarien
Wie fühlt es sich an, dauerhaft in Bulgarien zu leben? In unserem Artikel zeigen wir dir, wie der Alltag wirklich aussieht – mit allen Vor- und Nachteilen.
Lebenshaltungskosten: Wohnen, Essen, Dienstleistungen sind deutlich günstiger als in Deutschland
Kultur & Gesellschaft: Zwischen Tradition und Moderne
Arbeiten & Gründen: Bulgarien ist EU-Mitglied und ein attraktiver Standort für Unternehmer und Freelancer
Lies hier den vollständigen Artikel: Leben in Bulgarien
Warum Bulgarisch lernen ein Gamechanger ist
Ob Auswanderer, Gründer oder Tourist – Bulgarisch lernen macht dein Leben leichter. Schon ein paar Worte öffnen Türen im Alltag, bei Behörden und im Business.
Der Schritt nach Bulgarien ist spannend und voller Chancen. Mit der richtigen Vorbereitung, den passenden Informationen und ein paar Sprachkenntnissen steht deinem Neustart nichts im Weg.
Lies die einzelnen Beiträge im Detail:
Unternehmensgründung in Bulgarien
Auswandern nach Bulgarien
Behördengänge in Bulgarien
Leben in Bulgarien
Mehr Tipps, Erfahrungsberichte und Tools findest du jederzeit auf StartinBG.com.
Hoch oben auf über 1.400 Metern in der Stara-Planina-Bergkette steht eines der außergewöhnlichsten Bauwerke Europas: das Buzludzha-Monument. Von weitem wirkt es wie ein gelandetes Raumschiff – rund, monumental, von der Zeit gezeichnet. Doch hinter dieser futuristischen Form steckt eine tief verwurzelte Geschichte Bulgariens, geprägt von Idealen, Macht und dem Wandel eines ganzen Landes.
Die Geschichte hinter dem Beton UFO
Die Ursprünge von Buzludzha reichen zurück in die 1890er-Jahre. Auf diesem Berg trafen sich 1891 sozialistische Revolutionäre um Dimitar Blagoev, um die Sozialdemokratische Partei Bulgariens zu gründen – ein Ereignis, das später als Geburtsstunde der kommunistischen Bewegung des Landes galt.
Fast ein Jahrhundert später beschloss die Regierung unter Todor Schiwkow, diesen symbolträchtigen Ort in ein gigantisches Denkmal zu verwandeln. Der Bau begann 1974 und dauerte sieben Jahre. Über 6.000 Arbeiter, Künstler und Ingenieure waren beteiligt. 1981 wurde das Monument feierlich eröffnet – mit einer Kuppelhalle, riesigen Mosaiken und einem 70 Meter hohen Turm, auf dessen Spitze der rote Stern leuchtete, gefertigt aus speziellem Glas aus der Sowjetunion.
Foto Credits: Tijs van Leur
Aufstieg, Verfall und Wiederentdeckung von Buzludzha
Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 wurde das Monument geschlossen. Die Parteisymbole wurden entfernt, der Zugang verboten – und so begann der langsamer Verfall eines architektonischen Meisterwerks. Wind, Schnee und Vandalismus taten ihr Übriges.
Doch gerade dieser Verfall macht Buzludzha heute zu einem magnetischen Ort für Fotografen, Abenteurer und Geschichtsinteressierte. Internationale Magazine wie National Geographic oder The Guardian haben über die einzigartige Atmosphäre berichtet.
Seit einigen Jahren gibt es Pläne zur Rettung und Restaurierung des Gebäudes – unterstützt durch die Buzludzha Project Foundation, die sich für den Erhalt als Denkmal europäischer Geschichte einsetzt.
Foto Credits: Alexandr Bormotin
Buzludzha virtuell erleben – ohne den Berg zu erklimmen
Der Weg zum Monument ist steil, abgelegen und nicht immer leicht zugänglich. Doch zum Glück gibt es heute moderne Alternativen:
Erlebe Buzludzha in Virtual Reality!
Mit dem Buzludzha VR Experience Tool kannst du den Ort in atemberaubendem 360°-Rundblick erleben – bequem von zu Hause.
Durchlaufe die verlassene Haupthalle, blicke durch das ikonische Sternfenster oder betrachte jedes Detail der Mosaike – als wärst du selbst dort. Perfekt für alle, die sich für Architektur, Geschichte oder Lost Places begeistern.
Achtung! Für die VR Tour durch Buzludha benötigst du ein VR Headset!
Warum Buzludzha so faszinierend bleibt
Buzludzha ist nicht nur ein Denkmal des Kommunismus – es ist ein Symbol des Wandels. Ein Ort, der zeigt, wie aus Ideologie Kunst, aus Geschichte Erinnerung und aus Verfall Inspiration entstehen kann.
Wer heute durch die verlassenen Räume wandert – ob real oder virtuell – spürt die Mischung aus Ehrfurcht und Melancholie. Und vielleicht auch ein wenig Hoffnung, dass sich Europas Vergangenheit und Zukunft hier, auf einem einsamen Gipfel Bulgariens, begegnen.
Buzludha – architektonisches Statement
Buzludzha ist mehr als ein Lost Place – es ist ein architektonisches Statement.
Ein Ort, der Geschichte atmet und Zukunft denken lässt. Und dank moderner Technologie kann ihn heute jeder erleben, ohne den Wind auf dem Berg zu spüren.
Ob Business, Auswanderung oder Urlaub – Bulgarien wird immer beliebter. Doch wer erfolgreich und entspannt starten will, sollte sich frühzeitig mit der Sprache beschäftigen. Bulgarisch lernen ist einfacher, als viele denken – vor allem mit dem Onlinekurs von SprachenLernen24. Die Frage ist also nicht mehr ob, sondern wann Sie Bulgarisch lernen – Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Warum Bulgarisch lernen Sinn macht
Integration: Als Auswanderer fühlst du dich schneller zu Hause.
Business: Unternehmensgründung und Kontakte funktionieren besser mit Sprachkenntnissen.
Reisen: Urlaub wird persönlicher und intensiver.
Auf StartinBG.com zeigen wir, wie man in Bulgarien ein Unternehmen gründet. Doch wir sehen auch: Wer Bulgarisch spricht, hat im Alltag einfach weniger Hürden. Ein Notartermin ohne Dolmetscher? Kein Problem. Networking-Events mit bulgarischen Gründern? Viel einfacher, wenn du zumindest die Basics beherrschst.
Bulgarisch lernen digital & flexibel
Mit dem Kurs von SprachenLernen24 brauchst du weder teure Sprachschule noch feste Zeiten. Du lernst, wann und wo du willst – perfekt für vielbeschäftigte Gründer, Expats oder digitale Nomaden.
Urlaub mit Sprachgefühl
Auch für Touristen zahlt sich Bulgarisch lernen aus:
Beim Restaurantbesuch bestellst du souverän.
Auf Märkten verhandelst du mit einem Lächeln.
Und beim Wandern in den Bergen versteht man dich sofort.
Fazit: Der beste Zeitpunkt, Bulgarisch zu lernen, ist heute. Du wirst überrascht sein, wie schnell du Fortschritte machst – und wie sehr es dein Bulgarien-Erlebnis verändert.
Viele verbinden Auswandern nach Bulgarien mit Steuern, Firmengründung und Wohnungssuche. Im Gespräch mit Tatjana & Jérôme von www.auswanderung-bulgarien.de sind aber noch andere, alltagsnahe Aspekte aufgefallen: Wie gut funktioniert das Leben ohne Auto? Wie organisiert man Pakete, Banking und Arzttermine? Und was lernt man aus einem Airbnb-Nebenbusiness im Herzen von Sofia? Genau diese Punkte fassen wir hier kompakt zusammen – als Ergänzung zu den klassischen Themen.
Ohne Auto unterwegs: Parks, Fitness & schnelles Internet
Sofia ist eine Großstadt, in der man erstaunlich viel zu Fuß, per Metro oder Taxi erledigt. Für Tatjana & Jérôme war das ein echter Gamechanger: „Wir brauchen nicht mal ein Auto.“ Dazu kommen große Parks, ein starker Fitness-Sektor (z. B. Pulse Gyms) und sehr schnelles Internet – Remote-Work funktioniert reibungslos. Arzttermine, Einkäufe und Freizeitaktivitäten sind mit kurzer Vorlaufzeit organisierbar, besonders in der Hauptstadt.
Worüber kaum jemand spricht: Verfügbarkeit von Elektronik und Paketlogistik. In der früheren Zwischenstation Zypern waren genau diese Punkte (Elektronik, Paketversand) und die wenigen Flugverbindungen im Winter echte Hemmschuhe. Der Umzug nach Bulgarien löste gleich mehrere Alltagsbremsen – nicht zuletzt wegen besserer Anbindung und Einkaufsoptionen in Sofia. Wer das Auswandern nach Bulgarien plant, sollte also die Mikro-Logistik (Lieferwege, Servicepartner, Retouren) bewusst prüfen – sie entscheidet oft, ob sich der Alltag leicht oder schwer anfühlt.
Banking & Konten: Von Anfang an strukturiert
Ein Bankkonto zu eröffnen ist kein Hexenwerk – die Stolperstellen liegen eher im Detail: Welche Nachweise verlangt die Bank? Wie bindet man Firmen- und Privatkonten sauber ein? Tatjana & Jérôme haben ihre Learnings in ihren Leitfaden/Onlinekurs integriert, inklusive praktischer Reihenfolge („Was mache ich wann?“) und verlässlicher Kontaktliste. Wer das Auswandern nach Bulgarien ernsthaft angeht, spart Zeit, wenn er die Konto- und Zahlungswege früh sauber aufsetzt.
Gesundheit im Alltag: Niedrige Hürden, schnelle Termine
Besonders positiv: Für Fachärzt:innen-Termine fanden die beiden privat sehr schnell Slots. Der Zugang zur Versorgung in Sofia ist unkompliziert, die Wege sind kurz, und viele Anliegen lassen sich ohne lange Wartezeiten klären. Für Expats, die Produktivität und Planbarkeit schätzen, ist das ein unterschätzter Standortvorteil.
Airbnb als Nebenbusiness: Was sich wirklich auszahlt
Neben Agenturarbeit betreiben Tatjana & Jérôme ein Airbnb im Zentrum von Sofia. Die wichtigste Lehre: Lage schlägt alles, und professionelle Prozesse (Check-in, Reinigung, Kommunikation) zahlen sich direkt in Auslastung und Bewertungen aus. Für Auswanderer mit Unternehmergeist kann Hospitality ein spannender sekundärer Einkommensstrom sein – vorausgesetzt, man denkt in klaren Standards und hält die Abläufe schlank.
Auswandern Bulgarien im Jahreszeiten-Check: Winter, Sommer & Reisen ohne Flieger
Ein oft übersehener Pluspunkt Bulgariens ist die Balkan-Lage: Kurztrips nach Griechenland, Serbien oder Albanien gelingen auch ohne Flugzeug – ideal für Wochenenden oder „Workation-Hopping“. Wer zuvor auf Inseln mit dünner Winter-Anbindung gelebt hat, spürt den Unterschied sofort. Tipp: Testet Bulgarien in zwei Jahreszeiten – der Sommer pulsiert, der Winter zeigt, wie gut euch Infrastruktur und Mobilität wirklich tragen.
Sprache clever nutzen: Russisch als Türöffner, Bulgarisch als Booster
Tatjana spricht Russisch – ein Vorteil besonders bei Behörden, wo ältere Mitarbeitende diese Sprache oft verstehen. Im Alltag in Sofia kommt man mit Englisch weit; Kyrillisch und einfache Bulgarisch-Phrasen helfen jedoch enorm, sobald es um Ämter, Märkte oder die Peripherie geht. Fazit: Sprachmix zulassen und Hürden pragmatisch lösen, statt Perfektion zu erwarten.
Wer Bulgarisch lernen will ist bei Sprachenlernen24 gut aufgehoben
Für wen sie das alles bauen – und worin ihr Kurs sich unterscheidet
Ihre Angebote richten sich nicht primär an Aussteiger:innen oder Rentner:innen, sondern an Selbstständige, Online-Unternehmer:innen, Nomads und Familien, die aktiv ankommen wollen. Der Kurs bündelt Praxis – von Ärztelisten und Schulsystem (Sofia) über Bank- und Wohnungsfragen bis zur sauberen Ablaufreihenfolge – und schließt damit Lücken, die freie Infos im Netz oft lassen. Kund:innen kamen u. a. aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Zypern – ein Hinweis darauf, wie breit das Thema Auswandern Bulgarien inzwischen trägt.
Hier geht es zu Part 1 und Part 2, sowie zu unseren anderen Artikeln
Im Interview teilen Tatjana und Jérôme von auswanderung-bulgarien.de ihre wichtigsten Learnings rund um Auswanderung Bulgarien. Das ist Part 2 der Artikelreihe über die beiden Auswanderer. In unserem Interview berichten Sie von ihrem Weg, von der Entscheidung für Sofia über Bürokratie und Steuern bis hin zu Alltag, Community und konkreten Tipps für Einsteiger.
Auswandern nach Bulgarien: Von Zypern nach Sofia – die Entscheidungsreise
Der Auslöser war kein Frust über Deutschland, sondern die Lust auf Abenteuer. Nach einer ersten Station auf Zypern – mit Sonne, Meer und steuerlichen Vorteilen – merkten die beiden schnell, dass Hitze, Isolierung der Gebäude, eingeschränkte Flugverbindungen im Winter und Alltagslogistik (Elektronik, Versand, Bankkonten) auf Dauer nicht für sie passten. Eine Workation in Bulgarien änderte alles: Steuerlich attraktiv, vielfältige Natur, Großstadtvibes in Sofia und niedrigere Kosten gaben den Ausschlag. Für Tatjana zählten außerdem Malls, Drogerien und ein breites Kulturangebot – plus die Lage im Balkan mit schnellen Trips nach Griechenland oder Serbien.
Auswandern nach Bulgarien: Erste Eindrücke & Alltag zwischen Parks, Restaurants und schneller IT
Besonders positiv fiel der offene, hilfsbereite Umgang auf – auch gegenüber Ausländer:innen. Die Lebenshaltungskosten sind spürbar niedriger, die Mischung aus Stadt und Natur überzeugt, der Sommer bietet Events ohne Ende. Herausfordernd war zunächst die Sprache: Kyrillisch Schrift und Bulgarisch allgemein sind außerhalb Sofias oft unerlässlich; mit Übersetzer:innen (oder Tatjana’s Russischkenntnissen) wird vieles leichter. Im Alltag profitieren die beiden von schnellem Internet, guten Einkaufsmöglichkeiten, viel Grün in der Stadt und unkomplizierter privater medizinischer Versorgung. Schattenseiten? Mancherorts holprige Gehwege, verbreitetes Rauchen und Sprachbarrieren abseits der Hauptstadt.
Community & Nomad-Szene: Stammtische, Coworkings und Events
Anschluss entstand schnell über Stammtische, internationale Freundeskreise und eine rege Nomad-Szene. Highlights sind Coworking-Spaces in Sofia und der Bansko Nomad Fest – mit Networking, Pitches, Comedy- und Kinoabenden sowie Language-Exchange-Formaten quasi im Wochenrhythmus. Im Vergleich zu Zypern empfinden die beiden die Community in Bulgarien als offener und noch internationaler.
Auswandern nach Bulgarien: Bürokratie, Steuern & Firmengründung – was wirklich hilft
Die größte Hürde am Anfang: Sprache und Formalitäten. Ihr Rezept: frühzeitig mit Anwält:innen, Steuerberater:innen und vereidigten Übersetzer:innen arbeiten. So liefen Anmeldung, Aufenthaltstitel („Lichna karta“) und Firmengründung reibungslos; ist das Set-up einmal erledigt, ist der Alltag erstaunlich unbürokratisch. Steuerlich locken 10 % Einkommens- bzw. Körperschaftsteuer und 5 % Dividendensteuer. Wichtig sind aber Substanz (kein „Briefkasten“), Wohnsitz-/Lebensmittelpunkt-Regeln, Sozialabgaben (mit niedrigen Mindestbeiträgen) und die korrekte Struktur zur Vermeidung von Doppelbesteuerung. Wer mit deutscher Kapitalgesellschaft auszieht, sollte die Wegzugsbesteuerung im Blick haben. Zielperspektive: eine langfristige Residency (5 Jahre).
MediaForgePro OOD & Onlinekurs: Hilfe aus der Praxis für Praxis
Mit MediaForgePro OOD bieten Tatjana und Jérôme Projekt-, Marketing- und Produktmanagement an, betreuen langjährige Kund:innen ohne Mitarbeiterstamm und betreiben zusätzlich ein Airbnb im Zentrum von Sofia. Aus den eigenen Erfahrungen entstand dann noch ein Onlinekurs speziell für Unternehmer:innen, Selbstständige und Familien: in welcher Reihenfolge welche Schritte anstehen, welche Dokumente nötig sind, wie Wohnungssuche, Kontoeröffnung, Ärzte-/Schullisten (Fokus Sofia) funktionieren – plus geprüfte Kontakte (Anwält:innen, Steuerberater:innen, Übersetzer:innen, Makler:innen). So schließen sie Lücken, die frei verfügbare Infos im Netz oft lassen – eine Lücke die uns damals ebenfalls frustriert hat und den Anlass für Start in BG gegeben hat. Wir sind sehr glücklich darüber, dass diese durch Angebote wie das von Tatjana und Jerome nun langsam geschlossen wird.
Wohnen & Immobilien: Prüfen, prüfen, prüfen
Bei Miet- oder Kaufentscheidungen raten beide dringend zu Profi-Begleitung – viele Verträge sind bulgarisch/kyrillisch. Vor dem Kauf sollten Schulden/Belastungen im Registar geprüft und Lage, Infrastruktur sowie langfristiger Wiederverkaufswert realistisch bewertet werden. Faustregel: Je besser Jobs, Einkauf und Anbindung, desto stabiler der Wert. Abseits der Städte ist die Versorgung teils schwächer – ein Grund, warum die Mehrheit der Bulgar:innen städtisch lebt (>20% aller Bulgaren leben alleine in Sofia).
Kultur & Integration: Sicher, international – und ohne Auto machbar
Sofia lässt sich für Expats gut ohne Bulgarisch meistern, auch wenn auf Ämtern oder Märkten Grundkenntnisse helfen. Tatjanas Russisch erleichtert Behördengänge und den Zugang zur Sprache. Insgesamt fühlen sich beide sicher, eingebunden und genießen den urbanen Lebensstil – vom Fitnessstudio über Restaurants bis zu internationalen Freundeskreisen.
Blick nach vorn: Bleiben, wachsen, Wissen weitergeben
Der Plan ist klar: in Sofia bleiben, das Business ausbauen, neue Immobilienprojekte anstoßen, Fernreisen integrieren – und vor allem anderen Menschen dabei helfen, ihren Traum vom „Auswanderung Bulgarien“ strukturiert und stressarm umzusetzen.
Drei schnelle Tipps für dein Auswandern Bulgarien
Alltag testen: Verbringe Zeit vor Ort – verschiedene Städte und Jahreszeiten erleben.
Mit Profis arbeiten: Anwält:innen, Steuerberater:innen, Übersetzer:innen, Makler:innen früh einbinden.
Finanziell planen: Rücklagen, Meilensteine und eine grobe Timeline geben Sicherheit – plus Austausch mit Auswanderern vor Ort.
Hinweis: Dieses Interview basiert auf den Erfahrungen von Tatjana & Jérôme (auswanderung-bulgarien.de). Alle genannten Punkte spiegeln persönliche Eindrücke wider und ersetzen keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.
Was versteht man unter „Auswandern nach Bulgarien“ – und für wen lohnt es sich?
„Auswandern nach Bulgarien“ meint den dauerhaften Umzug des Lebensmittelpunktes nach Bulgarien – oft aus Gründen wie Lebensqualität, Kosten, Klima, Unternehmertum oder steuerlicher Planbarkeit. Besonders lohnend ist es für Selbstständige, Remote-Angestellte, Unternehmer:innen, digitale Nomaden und Familien, die urbane Infrastruktur (z. B. in Sofia) schätzen.
Welche Stadt ist der beste Startpunkt?
Für die meisten Einsteiger ist Sofia optimal: internationale Community, viele Jobs, Coworkings, gute Medizin, Flughafennähe und große Auswahl an Wohnungen. Küstenstädte (Varna, Burgas) punkten mit Meer & Sommerflair; Plovdiv mit Kultur; Bansko mit Nomad-Szene – im Winter aber ruhiger.
Brauche ich Bulgarisch – oder reicht Englisch?
In Sofia kommst du mit Englisch weit. Für Behörden, Verträge und ländliche Regionen sind Grundkenntnisse in Bulgarisch (Kyrillisch!) hilfreich. Tipp: vereidigte Übersetzer:innen einplanen, wichtige Dokumente zweisprachig anfertigen.
Welche ersten Schritte empfehlen sich beim Auswandern Bulgarien?
2–4 Wochen vor Ort „testen“ (Stadtteile, Alltag, Jahreszeiten).
Falls nötig: Firma gründen, Versicherungen, Arzt- & Schuladressen sichern.
Wie funktioniert die Aufenthaltsgenehmigung/Residency?
EU-Bürger:innen melden den Aufenthalt an und beantragen eine Aufenthaltskarte (nachgewiesener Wohnsitz, ausreichende Mittel/KV). Plane Zeit für Termine, Übersetzungen und Nachweise ein. Perspektive: Langzeit-Residency nach mehreren Jahren.
Welche Unternehmensformen sind typisch?
Für Solos & kleine Teams: EOOD (Einpersonengesellschaft) oder OOD (Mehrpersonengesellschaft). Vorteile: klare Haftungsstruktur, schlanke Administration. Achte auf reale Substanz (Büro/Adresse, Geschäftstätigkeit) statt „Briefkasten“.
Wie ist die Steuerlage?
Bulgarien ist bekannt für 10 % Einkommens- und 10 % Körperschaftsteuer
Dividenden an natürliche Personen i. d. R. 5 %
USt/VAT: 20 % (mit Ausnahmen)
Prüfe Doppelbesteuerungsabkommen, Wegzugsbesteuerung (Deutschland) und deine Sozialversicherungspflicht. Individuelle Beratung ist zu empfehlen.
Krankenversicherung: privat oder gesetzlich?
Beides möglich. Viele Expats starten privat (schnelle Termine, englischsprachige Ärzt:innen). Prüfe Leistungsumfang, Notfälle, Schwangerschaft, Zahnersatz und internationale Abdeckung.
Wie finde ich eine Wohnung?
Online-Portale, Makler:innen, Facebook-Gruppen und das persönliches Netzwerk. Unbedingt Verträge prüfen lassen (Sprache!), Zählerstände dokumentieren und Nebenkosten (Heizung, Hausverwaltung) klären. Kaution & Provision sind üblich.
Bankkonto eröffnen – was wird benötigt?
Reisepass/Personalausweis, oft Mietvertrag/Adressnachweis, manchmal Arbeits- oder Unternehmensbezug. Einige Banken bieten englische Oberflächen und Apps; vergleiche Gebühren & Konditionen.
Was kostet das Leben in Sofia?
Generell niedriger als in deutschen Großstädten, aber stadtteilspezifisch: Miete und Schulen treiben Kosten. Essen gehen, ÖPNV, mobile Daten & Internet sind vergleichsweise günstig; Importwaren und internationale Marken teurer.
Wie ist die medizinische Versorgung?
In Sofia sehr gut: private Kliniken, kurze Wartezeiten, moderne Diagnostik. Außerhalb der Städte ist die Dichte geringer – plane Anfahrt/Termine. Notiere wichtige Nummern und nächste 24/7-Kliniken.
Schule & Kita – was müssen Familien beachten?
Internationale und private Schulen/Kitas sind vorhanden (Sofia/Varna), Wartezeiten einplanen. Erfrage Unterrichtssprache, Gebühren, Shuttle-Service und Curricula. Früh bewerben!
Auto, Führerschein & ÖPNV?
EU-Führerscheine werden akzeptiert. ÖPNV in Sofia ist gut (Metro/Bus/Tram), Car-Sharing & Taxis sind günstig. Wer Auto nutzt: Parkzonen & Winterbereifung beachten; teils holprige Gehwege/Seitenstraßen.
Internet, SIM & Remote-Work?
Sehr schnell und günstig. Prepaid-SIMs sind unkompliziert, Home-Internet via Glasfaser in vielen Vierteln. Coworkings sind verbreitet; die Szene ist aktiv (Meetups, Bansko Nomad Fest).
Immobilienkauf – worauf achten?
Immer Due Diligence: Grundbuch/Belastungen prüfen (z. B. über das Immobilienregister), Übersetzungen, Notar, technische Begutachtung, Lage & Wiederverkauf. Finanzierung & Nebenkosten (Steuern, Gebühren) realistisch kalkulieren.
Wie sicher ist Bulgarien?
In den Ballungsräumen gilt Bulgarien als relativ sicher. Übliche Großstadtregeln beachten (Taschendiebstahl, nachts Taxi-Apps). In touristischen Spitzenzeiten steigt Kleinkriminalität.
Häufige Fehler beim Auswandern Bulgarien?
Ohne Puffer starten, Sprache/Verträge unterschätzen, „Briefkasten-Setups“ und fehlende Steuer-/Sozial-Planung, nur Sommer-Eindruck einholen (Winter ist anders!), zu schnell Immobilien kaufen.
Stammtische, internationale Facebook-Gruppen, Coworkings, Meetups und Events (Sofia/Plovdiv/Bansko). Erfahrungsberichte und strukturierte Programme/Kurse helfen, typische Stolpersteine zu vermeiden und Tatjanas und Jerome’s Onlinekurs.
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